Wortwechsel - Open Stage Literatur

15.07. 20 Uhr - Wortwechsel

 

Es war alles erlaubt, wir waren etwa 20 Gäste, davon 7 Leser, neben den Einladenden Emmi, Birthe G. und Leo wagten sich auch Astrid, Sigrid, Barbara und Peter mit ihren Texten hinter den Lesetisch. Es wurde alles geboten. Frische Lyrik, Klamauk, Gehässiges, Mystisches, Traumtagebuchaufzeichnungen, Alltagsbeobachtungen und gar Erotisches. Zwei Stunden Kurzweil und Austausch liegen hinter uns, sicher nicht das letzte Mal.

 

Stimmen zum Abend

 

"Das war ein toller, stimmungsvoller Abend, dem noch viele weitere dieser Art folgen mögen. - ! Noch einmal herzlichen Dank! " (sst, od)

 

"Für Alle, die nicht dabeisein konnten:

Ja, die Veranstaltung am 15. Juli, unter dem Titel "Wortwechsel", war wortreich, vielseitig und lebendig! Vom Bemühen getragen, zu Hören und zu Verstehen, wurde jeder Wortbeitrag von den TeilnehmerInnen der Veranstaltung aufgenommen und mit Applaus belohnt.

Geschichten, ob mit philosophischem Anspruch, wie von H. Schefe, dessen Vornamen ich nicht kenne, oder mit Alltäglichem mit feinem Sinn für das Wesentliche, von Emmi gekonnt vorgetragen, wie auch die Geschichte, von Birthe, mit reich ausgeschmückten Beschreibungen um ein junges Mädchen und einem fast surrealen Ende, unterhielten die Besucher aufs Beste. Der Humor von Stefan K.. in seinen Kurzgeschichten, durch Leos Vortrags- und Verkleidungskünste noch herrlich schräg verstärkt, ließ ein nicht enden wollendes Lachen erklingen. Astrid bereicherte den Abend mit dem Orion, "Paul in der Zigarrenqualmwolke" und seinem tragischen Ende. Sogar, man höre und staune in der Provinz möglich: eine erotische Geschichte von Sigrid St., die sehr leicht und komödiantisch daher kam, animierte alle zum Lachen auch die Autorin selbst. Zum Schluss leisere Töne: eine Erinnerung von Leo an seine Großeltern, ihr Haus und den Garten. Die Erdbeere, vom Sand kurz befreit, in den Mund gesteckt war ihm ein Genuss! Das wurde spürbar. Mit einem kurzen lyrischen Hoch auf die Sommerferien endete dann der Abend! Hoffentlich nicht der Letzte dieser Art!

Mein Dank gilt BOart und Emmi wie Leo, die diese Veranstaltung ermöglichten und viel Freiraum für die Protagonisten ließen. Ich freue mich auf die nächste Einladung!"

(Barbara Schleth)

 

"Unsere Lesung heute war total klasse. Wenn 4 Gäste sich entschließen, spontan auch etwas von ihren eigenen Texten zu lesen, wenn man eine Küchenpapierrolle ins Publikum bringen muss, weil Tränen gelacht werden, wenn ein Gast beschließt, nun auch etwas zu schreiben, wenn alle gemeinsam beschließen, dass das wiederholt werden muss, wenn Leo einen grandiosen Auftritt hinlegt, bei dem er einen Text von Stephan Krahn liest und ihm dabei dauernd die Perücke verrutscht und man an Helge Schneider denken muss.... ja dann war es wirklich großes Kino in der Kleinstadt." (Emmi, Veranstalterin)